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FAQ

Häufige Fragen - Informationen zum Krematorium Bielefeld

Es kann bereits zu Lebzeiten eine schriftliche Willenserklärung abgegeben werden. Ein Formular finden Sie hier. Wenn es keine Willenserklärung gibt, entscheiden die Angehörigen.

Wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Papiere vorliegen, dauert es maximal zwei bis drei Tage. Auf besonderen Wunsch kann eine Einäscherung auch vorgezogen werden.

Ja, diese Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben. Ein Amtsarzt muss bestätigen, dass der Verstorbene eines natürlichen Todes gestorben ist.

Ja, es ist gesetzlich vorgeschrieben und für uns selbstverständlich, dass jeweils nur ein Sarg an das Feuer übergeben wird. Jede Kremation wird im Einäscherungsbuch genauestens protokolliert. Neben dem qualifizierten Mitarbeiterteam überwacht die Systemsteuerung den gesamten Prozess der Einäscherung. Es findet also eine ständige qualifizierte Kontrolle statt. Eine Vermischung von Totenaschen ist somit ausgeschlossen. 

Absolut. Um jede Verwechslung auszuschließen, wird jeder Sarg mit dem Namen des Verstorbenen und einer Registriernummer versehen, unter der die Kremation im Einäscherungsverzeichnis geführt und die Daten des Verstorbenen gespeichert werden. Außerdem wird dem Sarg bei der Einäscherung ein feuerfester Schamottstein mit der gleichen Nummer beigegeben, der anschließend mit in die Urne gelegt wird. Dadurch kann die Asche, wie vom Gesetzgeber gefordert, jederzeit – auch nach vielen Jahren – der konkreten verstorbenen Person zugeordnet werden. Zusätzlich werden in den Deckel, mit dem die Urne dauerhaft fest verschlossen wird, der Name und die Lebensdaten des Verstorbenen, das Einäscherungsdatum, der Name der Feuerbestattungsanlage und die Registriernummer eingraviert. 

Ja, Dinge aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Abschiedsbriefe oder Bilder dürfen mitgegeben werden.

Ja, oft haben Familienangehörige den Wunsch, den Zeitpunkt der Einäscherung zu erfahren, damit sie während dieser Zeit des Verstorbenen besonders gedenken können. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach und informieren die Familie oder den Bestatter über den Zeitpunkt der Einäscherung. 

Ja, hierfür steht ein Abschiedsraum zur Verfügung, in dem Sie in Ruhe vom Verstorbenen Abschied nehmen können. Wenn dieser Wunsch besteht, geben Sie Ihrem Bestatter bitte frühzeitig Bescheid. 

Ja, auf Wunsch können Sie in Begleitung Ihres Bestatters bei der Übergabe des Sarges an das Feuer dabei sein.

Ja, das schreibt die Betriebsordung des Krematoriums vor.

Nein, nach dem nordrhein-westfälischen Bestattungsrecht müssen Urnen auf Friedhöfen beigesetzt werden. Deshalb ist es nicht zulässig, Urnen zu Hause aufzubewahren. Der Gesetzgeber erlaubt es den Familienangehörigen aber, die Urne beim Krematorium abzuholen und selbst zum Beisetzungsort zu bringen. 

Nein, nach dem Bestattungsgesetz für Nordrhein-Westfalen muss die gesamte Asche eines Verstorbenen in der verschlossenen Urne beigesetzt werden. Diese Vorschrift dient der Totenruhe, die ebenfalls gesetzlich verankert ist. Einen Teil der Asche zu entnehmen ist nicht statthaft, da die Abfüllung in ein Amulett oder Medaillon keine Beisetzung ist und dadurch auch die Totenruhe gestört wird. 

Krematorien unterliegen den strengen Vorschriften des Bundesimmissionsschutzgesetzes und den Richtlinien des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI). Damit wird die Belastung der Umwelt so gering wie möglich gehalten. Weitere interessante Informationen hierzu finden Sie unter „Zukunftsbewusstes Handeln“

Ja, Transparenz hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir laden Sie zu einer Führung durch unser Krematorium herzlich ein. Bitte melden Sie sich dazu vorher an. Nähere Informationen finden Sie unter Führungen.